 Tun Sie etwas gegen die grausamen Hundetötungen anlässlich der EM 2012 in der Ukraine. Weitere Infos HIER ... denn das Töten geht weiter...!  Weitere Infos zur aktuellen Lage des Welpenverkaufs in Zoohandlungen finden Sie HIER.
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EM 2012 auf blutigem Rasen. Im Vorfeld der EM 2012 in der Ukraine werden dort gerade die „Straßen gesäubert" und tausende Straßenhunde grausam ermordet. Schockierend ist vor allem die Methodik, denn die Tiere werden lebendig verbrannt oder in Massengräbern lebendig begraben. Es gibt ca. 250 000 Straßenhunde in der Ukraine, denen nun das Schicksal des bestialischen Massenmords droht. „Töten im Namen des Fußballs, da wird Sport zum Mord. Das entspricht wohl kaum dem sportlichen Gedanken von „fair play". Für weitere Informationen klicken Sie bitte auf das Bild! Sie finden dort Anschriften und e-Mail-Adressen von Sponsoren und der ukrainischen Botschaft - sowie immer die aktuellen Entwicklungen zum Geschehen in der Ukraine! |
Sie haben sicher auch einen Hund? Schreiben auch Sie an die Botschaft der Ukraine und setzen sich für die Hunde ein, die es in ihrem Leben nicht so gut getroffen haben wie Ihr eigener...! Und Verbrauchermeinungen sollten auch die Sponsoren der EM 2012 interessieren: Epicenter K Der ukrainische Baumarkt wird der erste nationale Sponsor zur EM 2012. Epicenter K ist bereits bekannt als Sponsor in kleineren Ligen, spielt aber auch ganz oben eine Rolle. Durch die Partnerschaft mit der UEFA wird in vielen Spielen Bannerwerbung des Baumarktes zu sehen sein. McDonald’s ist seit 1992 Sponsor bei den Europameisterschaften und hat einen neuen Vertrag bis 2017 unterzeichnet. Somit bleibt die Fastfoodkette offizieller Restaurant- und UEFA-EUROTOP-Partner. Carlsberg ist schon länger Sponsor, nämlich seit 1988. Im Sponsorenvertrag ist festgelegt das Carlsberg die exklusiven Marketingrechte für alkoholische Getränke innerhalb der offiziellen Absperrungen des Wettbewerbs haben wird. Adidas verlängert ebensfalls ihre langjährige Partnerschaft mit der UEFA bis 2017. Somit ist die Sportartikelmarke auch weiterhin einer der Top Sponsoren. Castrol ist zweitgrößter offizieller Sponsor neben Adidas und somit ist Castrol auch der zweite globale Sponsor der Endrunde die 2012 in Polen und der Ukraine ausgetragen wird. Coca-Cola ist neben adidas und Castrol der dritte globale Sponsor. Auch mit Coca-Cola gibt es einen langjährigen Sponsorenvertrag bis 2017. |
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Hyundai-Kia ist offizieller Automobil-Partner der UEFA EURO 2012 und der UEFA EURO 2016. Im Vertrag ist geregelt das Hyundai-Kia der exklusive Lieferant der offiziellen Turnierwagen bei den Endrunden der nächsten beiden UEFA-Europameisterschaften sein wird. Außerdem gibt es weitere Verträge die bis 2017 laufen. Sharp Als siebter Partner für die EM 2012 wird Sharp auch verschiedene andere Wettbewerbe unterstützen bei denen Nationalmannschaften auftreten. Der Japanische Elektronikhersteller wird exklusiver Partner für die audiovisuelle Ausstattung und Solarprodukte der EM 2012. Orange In elf europäischen Ländern wird Orange als offizieller Telekommunikationspartner an Board sein. Der Partner entwickelt Apps für das Handy, damit die aktuellen Infos zur EM von Fans an jedem Ort abgerufen werden können. Im Gegenzug wird Orange auf Werbebanden zu sehen sein. (Quelle der Sponsorenliste: http://www.fussball-em-news.de/fifa-uefa-news/news/78-ohne-diese-sponsoren-rollt-kein-ball)
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Stand 02.02.2012 Kiew/ Ukraine: Hunde werden weiterhin erschossen Leider erreichen uns höchstaktuelle Bilder vom italienischen Tierschützer Andrea Cisternino, der in Kiew unterwegs ist. Die Bilder sind vom 1.02.2012 und zeigen, dass Streuner erschossen wurden, die im Wald lebten, aber von Volontären betreut wurden.
Zu den Bildern: http://www.facebook.com/media/set/?set=a.321870771188548.72422.121691147873179&type=3 1.02.2012 – Umland von Kiev Ich hatte keinen Fotoapparat, ich war unterwegs, deswegen habe ich es mit dem Handy aufgenommen. Auch heute haben sie auf die Streuner geschossen, welche die Voluntäre in einem Wald betreuten, nicht einmal in der Nähe der Menschen. Leider hat die Mörderhand der Jäger wieder zugeschlagen, von wem werden sie bezahlt? Kann mir das jemand sagen? Weil es in dieser Gegend kein Wild gibt, schießen sie auf die Streuner, aber der Unterschied ist, dass der Streuner sich dem Menschen voller Vertrauen nähern. (Quelle: http://www.em-2012-ohne-tiermassaker.de)
Stand 25.01.2012 Stop it! Demo in Kiew am 25.1.2012 Die Menschen in Kiew gehen auf die Straße. Hier erfahren Sie mehr. Stand 24.01.2012 Verlautbarung vom ukrainischen Umweltministerium vom 24.1.12 In diesem Artikel geht es um aktuelle Entscheidungen der ukrainischen Regierung zur Situation der Straßenhunde. Wir hoffen, dass das nicht wieder ein PR-Schachzug ist und die Umsetzung stattfindet. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. (Von Carmen Cepon in STOP KILLING DOGS – EURO 2012 IN UKRAINE Group) Artikel vom 24.1.12 zur Verlautbarung des ukrainischen Umweltministeriums etc. zu beschlossenen Massnahmen zur humanen Lösung des Streunerproblems. Regierung stellt 30Mio Hrywnja [ca. 2,9 Mio. Euro] für Tierheime bereit Kiew, 24. Januar RIA News. Die ukrainische Regierung ist bereit, eine Reihe Maßnahmen zu treffen, um die Tötungen der Straßentiere zu stoppen und hat vor, das Gelder für den Bau neuer Tierheime bereitzustellen, so der Pressedienst des Ministerkabinetts unter Berufung auf den ukrainischer Umwelt- und Naturschutzminister Nikolaj [ukrainischer Name Mikola] Slochevskij am Dienstag. Der Dienststelle zufolge, erklärte der Minister während des Treffens mit den Aktivisten der Protestaktion gegen Tiermord „Stop it“, dass die Regierung bereits geplant hat, aus dem Staatshaushalt 30 Mio. Hrywnja für den Bau der Tierheime im Jahre 2012 bereitzustellen. Die Regierung schlägt den kommunalen Diensten auch vor, die Verantwortung für den Einfang der Tiere und das Unterbringen von ihnen in den Tierheimen den Tierschutzorganisationen zu übergeben. Zlochevskij will “eine sofortige Beendung der Tiertötungen” von den sämtlichen ukrainischen städtischen Behörden verlangen. Außerdem will er die ukrainischen Rechtsschutzorgane dazu verpflichten, einzelne Fälle der Tiertötungen zu ermitteln und gerichtliche Verfolgung der Täter unter Kontrolle zu nehmen. Der Minister hat aufgefordert, die Regelung, die die Euthanasie der Tiere nach 5 Tage nach dem Einfang erlaubt, aus dem Gesetzentwurf „Tierschutz-Änderungsgesetz“ zu streichen und die Zusammensetzung der Arbeitsgruppe des Bundesministeriums für Umweltschutz, die für die Ausarbeitung der rechtlichen Rahmenbedingungen für die Realisierung des ukrainischen Tierschutzgesetzes zuständig ist, in Abstimmung mit den Ökologen zu ändern. In der Ukraine finden die Protestaktionen gegen die Tötungen der Straßentiere statt, die, laut den Tierschützern, vor der EM 2012 noch stärker durchgeführt werden. Früher wurde es von der TV-Sender TSN bekannt gegeben, dass Straßentiere in einer Stadt in dem Bezirk Lugansk mithilfe mobiler Krematorien beim lebendigen Leib getötet werden. Im November wurde der Brief der bekannten französischen Schauspielerin Brigitte Bardot an den ukrainischen Präsidenten Viktor Yanukovich in den Medien veröffentlicht. Sie verlangte die Tötungen der Straßentiere zu stoppen. Nachher beauftragte der Ministerpräsident Nikolai Asarov das Innenministerium, die Tierquälerei unter Kontrolle zu nehmen. (Gefunden von Carmen Cepon, Übersetzung durch Olga Annenko – Stop Killing Dogs Translate Group. Vielen Dank!) (Quelle: http://www.em-2012-ohne-tiermassaker.de) Stand 19.01.2012 Unser Blut für Baku: Die Straßenhunde von Aserbaidschan Zum Abschuss frei: Aserbaidschan bereitet sich auf den Eurovision Song Contest 2012 vor. Leider in der gleichen Art, wie es die Ukraine in Vorbereitung auf die EM 2012 tut. Jahrelang verschleppte, durch Menschen verursachte Probleme, sollen jetzt so schnell wie möglich verschwinden, z. B. die Straßenhunde von Baku. Was sagt eigentlich Thomas D dazu? Der große Eurovision Scheinwerfer wird sich bald auf Aserbaidschan richten, und da muss alles tip top aussehen. Ein Alptraum für uns Tierschützer. Die Hundejagd findet auch am Tag statt. Und wie sie aussieht, erinnert stark an die Ukraine: Die Hundefänger erschießen die Hunde nicht, denn die Munition ist wertvoll. Die Hunde werden verletzt und dann mit dem Gewehrlauf tot geschlagen und abtransportiert. Das berichtet uns aus direkter Quelle eine aserbaidschanische Tierschützerin. Sie berichtet, dass diese Männer sogar kleine Welpen vor Schulen erschlagen, und die Kinder, die die Tiere vorher versorgt haben, müssen dabei zu sehen! Die Tierschützer im Land kritisieren die Regierung massiv, da diese Vorgehensweise gegen die europäische Konvention für den Schutz von Haustieren verstößt, die auch Aserbaidschan im Jahr 2003 unterschrieben hat. Die Begründung der Regierung: Die Tiere sind eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit und Sicherheit. In Aussicht auf den in Baku ausgetragenen Eurovision Songcontest 2012 möchte man die Touristen und Anwohner schützen. Aserbaidschan gehört nicht zur EU, ist aber seit 2001 Mitglied des Europarates und wichtiger Handelspartner der EU Mitgliedsstaaten. Der Kaukasus-Staat erhält im Rahmen der Europäischen Nachbarschaftspolitik (ENP) vor allem finanzielle und wirtschaftliche Unterstützung durch die EU. (Quelle und noch mehr Infos: http://www.million-actions.de/2012/01/16/aserbaidschan-lasst-in-vorbereitung-auf-den-eurovision-songcontest-2012-strasenhunde-toten/) Stand 18.01.2012 Zusammenfassung der letzten Ereignisse – Ukraine und Rumänien In Rumänien werden trotz der Ablehnung des Gesetzes, welches die Tötung von Straßentieren erlaubt, zahlreiche Hunde getötet. Menschen vor Ort berichten auf Facebook, dass die Behörden große Mengen an Munition verteilen und Hundebesitzer angehalten sind, ihre Hunde nicht frei laufen zu lassen. Denn jedes freilaufende Tier wird auf Anordnung erschossen. Die Ablehnung des Gesetzes war für die Öffentlichkeit bestimmt – hinter den Kulissen geht es wie immer anders zu. Da hat Rumänien leider von der Ukraine gelernt. So lange es jedoch Kommuniktionsmittel gibt, wird alles aufgedeckt. VIA ARCHE NOAH Leider erhalten wir weiterhin Nachrichten, dass das Töten nun vorallem in Form von Vergiftungen in Kharkov und in Kiev weitergeht. Nun ist auch noch ein Kind betroffen! Das Kind hat glücklicherweise überlebt, die Mutter hat aber eine Laboruntersuchung angeordnet da man Gewissheit haben wollte, was die lebensbedrohliche Situation verursacht hat. Resultat: Vergiftung (outer poison) – Giftstoffe, welche die Leber und das zentrale Nervensystem schädigen. Dieser Fall wurde bisher nur im Kynologischen Forum Kiev diskutiert. VIA STOP KILLING DOGS Fernsehreportage aus der Stadt Geltie Vodi (Eine ziemlich kleine Stadt ca. 380 km von Kiew entfernt): Hier haben Doghunter (im Auftrag von Komunalbehörden) einen Hund mit Narkosemittel Detilin (der Hund stirbt daran quallvoll) und danach wurde er erschossen. Daneben stand ein Kind. Ganze war am 23. Dezember 2011, Mittagszeit. Inoffiziell wurden in den letzten Dezembertagen in der Stadt ca. 40 Hunde so von der Straße entfernt (Strasse gesäubert). Die Tierschützer sind entsetzt, die Beamter reagieren nicht auf die zahlreichen Beschwerden gegen diese Tötungen. Text ist eine kurze Zusammenfassung des Fernsehberichtes und wurde uns direkt aus der Ukraine zugespielt, vielen Dank. http://www.mnenie.dp.ua/2011/12/27/o-zhizni-sobachej-v-zheltyx-vodax-sobak-otstrelivayut-na-glazax-u-detej/
(Quelle: http://www.em-2012-ohne-tiermassaker.de/) Stand 15.01.2012 Internationale Rettungshunde Organisation sieht keine Veranlassung Weltmeisterschaft in der Ukraine abzusagen Während der Bundesverband Rettungshunde (BRH) die Teilnahme an der WM vom 26. - 30 September 2012 in Romny/ Ukraine abgesagt hat, sieht die Internationale Rettungshunde Organisation (IRO) offenbar nicht wirklich Handlungsbedarf... Wie traurig ist das? Weitere Informationen bekommen Sie hier. (Quelle: http://www.tierarztblog.com/2012/01/15/iro-wm-2012-ukraine/) Stand 14.01.2012 Tierschutz erhält Genehmigung für Kastrationsaktionen in der Hauptstadt der Ukraine Much / Kiev – Nach langen Verhandlungen und zahlreichen Protestaktionen hat die Tierschutzorganisation Europäischer Tier- und Naturschutz e.V. (ETN) vom stellvertretenden Bürgermeister von Kiew, O. Mazurchak, endlich eine Genehmigung zu Kastrationsaktionen in der Hauptstadt der Ukraine erhalten. Weitere Informationen bekommen Sie hier. (Quelle: http://www.tierarztblog.com/2012/01/14/kastrationsaktion-ukraine-neuter-release/) Stand 11.01.2012 Neben dem Leid der Tiere - Alptraum aller Eltern Leider erhalten wir weiterhin Nachrichten, dass das Töten nun vorallem in Form von Vergiftungen in Kharkov und in Kiev weitergeht. Nun ist auch noch ein Kind betroffen! Das Kind hat glücklicherweise überlebt, die Mutter hat aber eine Laboruntersuchung angeordnet da man Gewissheit haben wollte, was die lebensbedrohliche Situation verursacht hat. Resultat: Vergiftung (outer poison) Giftstoffe welche die Leber und das zentrale Nervensystem schädigen. Dieser Fall wurde bisher nur im Kynologischen Forum Kiev diskutiert. (Quelle: http://www.arche-noah.ch/index.php?page=576) Stand 09.01.2012 Kein Ende der Grausamkeiten in der Ukraine: Massengrab mit Hunden endeckt Ukraine – Am Tag des orthodoxen Weihnachtsfestes am 6. Jänner, ein Tag des Friedens und der Ruhe, wurde von Tierschützern in Gorlovka bei Donetsk ein Massengrab von grausam getöteten Hunden entdeckt. Hier geht es zu weiteren Infos. (Quelle: http://www.tierarztblog.com/2012/01/09/massengrab-hunde-ukraine/) |
Stand 23.12.2011: Das Töten geht weiter. Immer noch. Auch zu Weihnachten. Lesen Sie hier mehr! Stand 20.12.2011: Schlag ins Gesicht: Basketball EM 2015 in der Ukraine Wie heute zu lesen war, vergibt der europäische Basketball-Verband FIBA Europe die Männer-EM 2015 an die Ukraine. Wie auch zu lesen war, aus Mangel an Alternativen. Doch auf telefonische Nachfrage spielten die katastrophalen Zustände der Straßentiere in der Ukraine bei der Vergabe keine Rolle. Weitere Infos bekommen Sie hier. Und wer sich jetzt wieder fragt, wer wir sind: Normale Menschen, denen das alles nicht egal ist. Wenn es Dir auch nicht egal ist, sag dem europäischen Basketball-Verband FIBA Europe deine Meinung. (Quelle: http://www.em-2012-ohne-tiermassaker.de/) |
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Impressionen der Demo in Berlin am 17.12.2011 Im Rahmen der "Demo UEFA EURO 2012 - Stoppt den Mord von Strassentieren - Fair play" startete der Zug der Demonstranten vor der Botschaft der Ukraine und zog über die Friedrichstraße zur rumänischenen Botschaft (Rumänien beschloss ja ebenfalls das organisierte Töten von Straßentieren). Weiter ging es dann über die Friedrichstraße und Leipziger Straße zum Potsdamer Platz um dann durch das Brandenburger Tor zu ziehen, wo eine Abschlusskundgebung stattfand: Unter anderem wurde ein Grußwort von Herrn Alexander Süßmair, MdB, Partei Die Linken, der in seinem Amt im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Fair Play unterstützt, verlesen. In diesem Ausschuss wurde eine einheitliche, parteiübergreifende Petition erreicht, die sicherlich für andere Themen schwer zu realisieren wäre. Alle Fraktionen im Bundestag verurteilen die Tötungen und schreiben gemeinsam den DFB an, die UEFA, die Fifa sowie die Botschaften der Ukraine und Rumänien. Eine tolle Organsisation, viele Teilnehmer - viele mit ihren Hunden. Wie traurig, dass so etwas kurz vor Weihnachten getan werden muss. |
Stand 16.12.2011: Erstes Rettungsprojekt für die Streunerhunde in der Ukraine VIER PFOTEN und Stadt Lemberg unterzeichnen großes Sterilisationsprojekt zum Schutz der Straßenhunde Nach den vielen Berichten über das massenhafte Vergiften, Erschlagen und sogar Verbrennen von Streunerhunden im Vorfeld der Fußball-EM 2012 in der Ukraine gab es ein schnelles Bekenntnis von Seiten der Politik – die Hundetötungen wurden offiziell verboten. Nun hat die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN eine Vereinbarung für ein groß angelegtes Sterilisations- und Impfprojekt für die Streunerhunde mit der Stadt Lemberg, Austragungsort von mehreren EM-Spielen, getroffen. Weitere Infos bekommen Sie hier. (Quelle: http://www.vier-pfoten.at/website/output.php?id=1176&idcontent=4049&language=1) |
16.12.2011: Antwort der ukrainischen Botschaft auf meinen Brief vom 23.11. und eine Email: Ukrainische Regierung ruft zur zivilisierten und humanen Lösung des Problems der Straßentiere Premierminister der Ukraine Mykola Azarov beauftragte das Innenministerium die Fülle von Missbrauch von Tieren zu stoppen. Der Regierungschef forderte den Einsatz aller möglichen rechtlichen Mechanismen für die Prävention der grausamen Behandlung von Tieren und Bestrafung von daran beteiligten Personen. Der Regierungschef beauftragte das Ministerium für regionale Entwicklung, Bau- und Kommunalwesen eine Bestandsaufnahme zum Problem der herrenlosen Tiere in allen Städten und Dürfern durchzuführen sowie einen Aktionsplan zur Unterbringung der heimlosen Tiere in spezialisierten Tierheimen und zur Durchführung von vorbeugenden Maßnahmen gegen die unkontrollierte Vermehrung der Tiere auszuarbeiten. Dazu beauftragte der Premierminister Mykola Azarov die Leiter der regionalen Verwaltungen die öffentliche Besprechungen zu diesem Problem durchzuführen, internetionale Erfahrung in dieser Hinsicht zu untersuchen und die Freiwilligen und internationale Organisationen einzubeziehen. Ministerium für Umwelt und Naturressourcen der Ukraine bereitet schon die Änderungen der Gesetzbegung über die Behandlung von Straßentieren, wo die Entwicklungen in der internationalen Gemeinschaft berücksichtigt werden. Die Verantwortung für die Rechtsverletzungen in diesem Bereich wird wesentlich strenger. Umweltministerium initiierte ein nationales Tierheimbauprogramm in großen Städten. Das Projekt der Bau solcher Einrichtungen wird gemeinsam mit den lokalen Behürden und den Umweltorganisationen dem europäischen Modell nach umgesetzt. Das Ministerium bat die regionalen Behörden und Stadtrate die Grundstücke für den Bau der Tierheime äußerte die Bereitschaft die Finanzierungsfragen für solche Bauarbeiten zu lösen. Insbesondere wurde in Tschernigiw schon eine Entscheidung im Stadtrat getroffen, Land zum Bau von Tierheim bereitzustellen. Jetzt wird das Bauprojekt entwickelt. Ein ähnliches Projekt wird auch in Kiew realisiert. Heute gibt es schon im Umweltministerium einen klaren Mechanismus für die Reaktion auf die Meldungen der Umweltorganisationen über den Missbrauch von Straßentieren, alle solche Meldungen werden sorgfältig geprüft. Zum Beispiel, hat die Polizei einen 19-Jährigen festgenommen, der die Straßentiere gequält hat. Die Matrialien wurden an die Staatsanwaltschaft übergeben, eine Strafsache gemäß § 299 des Strafgesetzbuches der Ukraine (Tierquälerei) wurde eröffnet. Seit Anfang des Jahres wurden in der Ukraine 19 Strafverfahren in Bezug auf solche Straftaten initiiert, in neun Fällen wurden schon Strafurteile gemacht. |
Stand: 15.12.2011: ETN e.V. Treffen mit Rinat Akhmetov Pressekonferenz in Donetsk Protest gegen Hundemord / EM 2012 in der Ukraine Der „Europäische Tier- und Naturschutz e.V.“, der in den letzen Wochen als federführender Verband auf den Massenmord an Hunden in der Ukraine aufmerksam gemacht hatte (ARD „Brisant“, RTL News, RTL II News, Sat1 News, Vox News), nahm am 12.12.2011 in Donetsk / Ukraine ein Treffen zusammen mit Rinat Akhmetov (Foundation „Development of Ukraine“) wahr. Rinat Akhmetov, einflussreichster Unternehmer und Besitzer des Fußball Clubs „Shakhtar Donetsk“ hatte Maja Prinzessin von Hohenzollern, ETN - Botschafterin und Dieter Ernst, ETN e.V.- Präsident, zu einem persönlichen Treffen ins neu erbaute Fußballstadion von Donetsk eingeladen. Bei dem konstruktiven Gespräch sprach sich Rinat Akhmetov klar gegen das Töten der Straßenhunde und -katzen aus. Zusammen mit dem ETN möchte er Sterilisationsmaßnahmen durchführen und ein Tierheim in Donetsk bauen, in dem die Tiere nach ihrer Kastration vermittelt werden. In bestehenden staatlichen Tierheimen in der Ukraine werden die Tiere, im Gegensatz dazu, getötet. Für das Projekt soll das derzeitige Tierheim „ PIF “ in Donetsk, das momentan in einem schlechten Zustand ist, erneuert und erweitert werden. Dieses Tierheim kann dann als Modell für die ganze Ukraine übernommen werden. Neben politischer Einflussnahme stellt Rinat Akhmetov außerdem ein großes Budget zur Verbesserung der Situation der Straßenhunde zur Verfügung. Das erklärte Ziel von Rinat Akhmetov ist eine kooperative Zusammenarbeit mit dem ETN auch über die Fußball EM hinaus und der Verein sagte zu, alle Maßnahmen mit seiner langjährigen Erfahrung zu unterstützen.
Der ETN schlug Rinat Akhmetov den Bau von offenen Tierheimen an Stadträndern vor, wo die Straßentiere sterilisiert, registriert und mit Ohrmarken gekennzeichnet werden. Anschließend werden sie wieder in die Freiheit entlassen und weiterhin vor Ort mit Futter versorgt. Dieses Vorgehen ist ein effektives und humanes Instrument zur Dezimierung der Population von Straßenhunden. Der ETN e.V. bietet außerdem sofortige Kastrationsaktionen an Straßentieren, sowie Schulungen von einheimischen Ärzten an. Die Tierärzte des ETN nutzen moderne Kastrationsmethoden, die es erlauben, die Tiere schon nach kurzem Klinikaufenthalt wieder freizulassen. Der ETN empfiehlt, diese Maßnahmen mit TV-Reportagen zu dokumentieren, da viele Ukrainer Vorbehalte gegen die Sterilisation von Tieren haben. Anhand der Dokumentationen könnte der Bevölkerung verdeutlicht werden, dass es sich um eine unblutige Operation und um eine notwendige Maßnahme zur Reduzierung der Straßentiere handelt. Zudem ist es notwendig die Bevölkerung für die Adoption von Straßenhunden zu sensibilisieren. Es werden pro Jahr nur ca. 300 Tiere in der Ukraine adoptiert, da viele glauben, dass Straßenhunde und –katzen krank, gefährlich und aggressiv seien. Daher sagte Rinat Akhmetov zu, mit gutem Beispiel voran zu gehen und einen Straßenhund aus dem Tierheim in Donetsk zu adoptieren. Maja von Hohenzollern und Dieter Ernst besuchten im Anschluss das Tierheim „PIF“ in Donetsk, wo Maja von Hohenzollern die schwer misshandelte Hündin „Vera“, der man ein ca. 20 x 30 cm großes Hautstück aus dem Rücken geschnitten hatte und die daher ohne Vermittlungschancen seit drei Jahren in dem Tierheim saß, für Herrn Akhmetov aussuchte. Vera ist ein Hund, der symbolisch für die Verbrechen an Tieren steht. Nach dem Meeting fand eine Pressekonferenz im Hotel „Shakhtar Plaza“ statt, auf welcher der ETN nochmals gegen die Massentötung von Straßenhunden in der Ukraine protestierte und eine sofortige Beendigung der Tötungen forderte. Die anwesende Presse wurde gezielt aufgefordert, diese Botschaft flächendeckend zu verbreiten. Maja von Hohenzollern hielt eine eindringliche Rede, in der sie die brutalen Methoden zur Ermordung der Straßenhunde anprangerte und auf den Imageschaden für die Ukraine sowie die wirtschaftlichen Folgen für das Land hinwies. Sie machte klar, das Töten keine Lösung im Umgang mit Straßentieren ist und das Sterilisieren die einzige humane, legale und effektive Methode zur Dezimierung der Straßentierpopulation ist. Sie appellierte an die Empathie der Menschen und sprach sich für Tiere als Teil unserer Gesellschaft aus, die ein Recht auf ein unversehrtes Leben haben. „Tiere lieben Sie auf eine einzigartige, ehrliche Weise, ohne jede Berechnung; egal ob Sie arm, alt, hübsch oder hässlich oder gehandicapt sind. Überlegen Sie, wie viele menschliche Freunde Sie mit diesen Qualitäten haben.“ (Maja von Hohenzollern) Teilnehmer der PK waren: Dieter Ernst, Präsident des ETN e.V. Maja Prinzessin von Hohenzollern, Botschafterin des ETN e.V. Anatoly Zabolotny, Direktor der Rinat Akhmetov Stiftung „Development of Ukraine“ Olexandr Lukianchenko, Bürgermeister von Donetsk Viktoria Vasylieva, Direktorin der Rinat Ahkmetov Stiftung “Development of Ukraine” Tamara Tarnawska, Präsidentin SPA-SOS Auszug Resonanz ETN-Presse: http://www.fdu.org.ua/en/news/615 http://www.unian.net/ukr/news/news-473898.html http://uaport.net/news/ua/t/1112/13/2040974 http://kp.ua/daily/132811/315593 http://kriminal.tv/news/nemetskaja-printsessa-mir-shokirovan-kak-otlavlivautsja-i-ubivautsja-givotnie-v-kieve.html http://ua.glavred.info/archive/2011/12/13/160952-19.html http://donbass.ua/news/region/2011/12/13/princessa-nashla-sobaku-dlja-ahmetova.html http://www.segodnya.ua/news/14319688.html Dieter Ernst Maja Prinzessin von Hohenzollern ETN-Präsident ETN-Botschafterin Europäischer Tier- und Naturschutz e.V. Todtenmann 8 / Hof Huppenhardt D-53804 Much Deutschland Telefon +49 (0)2245-6190-0 Fax +49 (0)2245-6190-11 Email Adresse:d.ernst@etn-ev.de Webseite : www.etn-ev.de (Quelle: http://www.etn-ev.de/news/meldungen/index.html) |
Stand: 14.12.2011: Wintersport-Stars setzen Zeichen gegen Hundemorde Auch Promis aus dem Bereich des Sports outen sich als Tierfreunde und setzen ein Zeichen gegen die Ermordung von Straßenhunde in der Ukraine, wo die EM 2012 stattfinden wird. Tierschutzorganisationen und Hundeliebhaber rund um den Globus zeigten sich ob der jüngsten Berichterstattungen empört: Wenn 2012 in der Ukraine die Fußball-EM stattfindet, wünscht sich der Staat offenbar ein “sauberes und aufgeräumtes” Bild nach außen. Und in diesem haben Straßenhunde nichts verloren, weshalb laut der Tierschutzorganisation Peta, aber auch laut zahlreichen weiteren Organisationen die Behörden in der Ukraine angeordnet haben sollen, “die Tiere zu vergiften und zu erschießen”. Diese Meldung löste Wellen des Protestes und der Entrüstung aus, insbesondere online. Auch Politiker in Österreich reagierten mittlerweile: Das BZÖ etwa stellte sich ebenso auf die Seite der Tierschützer und brachte erst vergangene Woche einen Entschließungsantrag bezüglich den Hundemorden in der Ukraine im Parlament ein. (Quelle: http://www.vienna.at/wintersport-stars-setzen-zeichen-gegen-hundemorde/3119072) |
Stand: 12.12.2012 Volontäre: Freiwillige kämpfen für die Straßentiere der Ukraine Volontäre sind Freiwillige, denen das Schicksal der Straßentiere nicht egal ist. Volontäre sind die Menschen, die einfach nicht wegschauen können. Volontäre sind die Menschen, die Hunde und Katzen auf der Straße betreuen, von der Straße wegnehmen, sterilisieren, zum Arzt bringen, versorgen und vermitteln. Volontäre sind die, die manchmal 10 Hunde oder 20 Katzen zu Hause haben. Volontäre sind die, die gegen ein System kämpfen, in dem Straßentiere als Verdienstmöglichkeit angesehen werden. Volontäre werden von den Doghuntern angegriffen und gehasst und es werden auch oft gezielt Hunde vergiftet oder erschlagen, die von Volontären betreut und sterilisiert werden. Volontäre sind die jenigen, mit denen ein stellvertretender Bürgermeister prahlt, wenn es um die Minderung der Population der Straßentiere in der Ukraine geht. Volontäre werden weder vom Staat noch von den Sponsoren der Europameisterschaft finanziell unterstützt – die unterstützen sich nur gegenseitig. Alles was Volontäre tun, machen sie ausschließlich wegen ihrer großen Tierliebe – finanziert von ihrem eigenen Geld. Derzeit gibt es in der Ukraine ca. 300.000 Straßentiere. In der Haupstadt gibt es ca. 1000 registrierte Volontäre. Volontäre brauchen Hilfe! Im Video zu sehen: Ein Lokalaugenschein in einer relativ modernen Tierklinik in Kiew. Die Straßenhunde und Streunerkatzen werden von den Volontären aufgesammelt und danach in die Tierkliniken gebracht, um dort Kastrationen durchführen zu lassen. Im Gegensatz wie bei uns üblich, müssen die Tiere dort 10 Tage nach dem Eingriff noch in der Klinik verweilen. Medikamente, Futter sowie andere Ausgaben werden von den Volontairen getragen. Gastbeitrag von Polina Balitser vom Tierschutzforum in Kiev (Quelle: http://www.em-2012-ohne-tiermassaker.de) |
Stand: 04.12.2011: ETN e.V. Videobotschaft von Vitali Klitschko gegen die Tötung von Straßenhunden in der Ukraine. ETN-Text dazu: “Auf Bitten des ETN e.V. und seiner Botschafterin Maja Prinzessin von Hohenzollern hat Vitali Klitschko diese Videobotschaft aufgenommen. Wir danken Vitali für seine Unterstützung im Kampf gegen die Tötung von Straßenhunden in der Urkaine. Der ETN e.V. hat dieses Verbrechen an Tieren federführend publik gemacht, dagegen offiziell bei der Regierung der Ukraine und der UEFA; FIFA, DFB protestiert und eine sofortige Beendigung dieser inhumanen und illegalen Tötungen gefordert. Der ETN e.V. war in der Ukraine vor Ort, hat dort u.a. eine große Pressekonferenz abgehalten, eine Petition mit 500 000 Unterschriften aus der ganzen Welt als Zeichen des Protests gegen den Hundemord übergeben. Der ETN e.V. kennt die aktuelle Situation dort sehr gut, steht mit Tierschützerin in der Ukraine in Konakt und hat Soforthilfemaßnahmen und die Entsendung des ETN-Ärtzeteams für Sterilisationsmaßnahmen in die Ukraine angeboten. Dieter Ernst, ETN Präsident und Maja Prinzessin von Hohenzollern, Botschafterin des ETN e.V. , stehen in Kontakt mit den verantwortlichen Behörden in der Urkaine und der UEFA in der Ukraine und arbeiten dringlich an der Verbesserung der Situtation für die Straßentiere dort. Mord an Straßentieren darf es im Namen des Fussballs nicht geben, es ist ein Verbrechen an Tieren.” Hier geht´s zur Videobotschaft von Vitali Klitschko Übersetzung Vitali: Vitali sagt, dass er die Behörden auffordert, mit den Tieren human umzugehen. Viele Tierheime fehlen in der Ukraine und das Geld, das dafür gegeben wird, wird einfach gestohlen. Es ist kein Geheimnis, dass die Tiere sehr inhuman getötet werden, und solche Taten zerstören das Image der Ukraine und den psychischem Zustand, insbesondere die Psyche der Kinder. Euro-2012, Fußball EM Spiele sind kein Anlass, um die Tiere zu töten. Dieses Problem soll human, freundlich und laut dem Gesetz gelöst werden. Die Gesellschaft, die so zu den Tieren ist, ist auch so zu den Kindern, Behinderten, alten Menschen. Wir sind dafür, Tierheim zu finanzieren, damit die ukrainischen Familien dahin gehen könnten und einen Tier adoptieren können. Dann wird unsere Gesellschaft besser und mehr europäisch. (Quelle: www.etn-ev.de) |
Stand: 02.12.2011 Deutsche Bundesregierung und Ausschuss fordern Einhaltung des Tierschutzes in der Ukraine Berlin – Die möglichen Verletzungen des Tierschutzes in der Ukraine im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft 2012 haben jetzt auch die deutsche Bundesregierung und den Verbraucherausschuss des Bundestages auf den Plan gerufen. Wie die “Saarbrücker Zeitung” in ihrer Samstagausgabe berichtet, hat die Bundesregierung inzwischen die ukrainischen Behörden aufgefordert, internationale Abkommen zum Tierschutz einzuhalten.
Der parlamentarische Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Peter Bleser (CDU), sagte der Zeitung: “Wir gehen derzeit den aktuellen Berichten über die Tötung von Straßenhunden im Rahmen der Vorbereitung der Fußball-Europameisterschaft in der Ukraine nach.” Das Land müsse jetzt seinen internationalen Verpflichtungen nachkommen und wie angekündigt schärfer gegen Hundetötungen vorgehen. Wie die Zeitung weiter berichtet, haben sich die Mitglieder des Verbraucherausschusses bei ihrer letzten Sitzung auf Initiative der Linken auf eine gemeinsame Resolution an die UEFA und die ukrainische Regierung verständigt. Der Linke Alexander Süßmair sagte: “Wir verurteilen das Vorgehen der Ukraine.” Die Weltgesundheitsorganisation empfehle zur Reduzierung von streunenden Hunden “fangen, kastrieren und wieder aussetzen. Massentötungen hingegen sind nicht nur barbarisch, sie bringen auch nichts”. (Quelle: http://www.tierarztblog.com/2011/12/02/bundesregierung-fordert-einhaltung-tierschutz-ukraine/) |
Stand: 28.11.2011 Bundesverband Rettungshunde sagt Teilnahme an Rettungshunde WM in Ukraine ab
Deutschland – Der Bundesverband Rettungshunde (BRH) wird sich nach gegenwärtigem Stand der Dinge nicht an der IRO (Internationale Rettungshunde Organisation) Rettungshundeweltmeister- schaft in der Ukraine 2012 beteiligen. BRH-Präsident Prof. Dr. Helmut Haller teilte dies jetzt der IRO in einem Schreiben mit. Wegen des schwerwiegenden tierschutzwidrigen Verhaltens offizieller Stellen in der Ukraine im Vorfeld der Fußball Europameisterschaft 2012 sah sich der BRH leider zu diesem Schritt gezwungen. Prof. Dr. Helmut Haller teilte der IRO in dem Schreiben weiter mit, dass Rettungshundesportler des BRH gerne zur WM 2012 anreisen würden, sollte diese in einem andern Land stattfinden. Die IRO hatte sich schon zuvor in einer Stellungnahme zu den Vorkommnissen in der Ukraine geäussert und gegen die Tötung der Straßenhunde protestiert. Eine Absage der WM wurde bisher nicht in Erwägung gezogen. Es bleibt abzuwarten, ob sich dies durch weitere Absagen von Teilnehmern von selbst erübrigt. Im Rettungshundeverband Österreich (RHVÖ) mehren sich zwischenzeitlich ebenfalls kritische Stimmen zur Rettungshundeweltmeisterschaft in der Ukraine. (Quelle: http://www.tierarztblog.com/2011/11/28/iro-rettungshunde-wm-2012-ukraine/) |
Stand: 24.11.2011 11 Freunde - Magazin für Fußballkultur UEFA geht nun doch gegen Hundetötungen vor Für die paar Köter (Text: Benjamin Kuhlhoff) Nach massiven Facebook-Protesten gegen die gezielten Hundetötungen im EM-Gastgeberland Ukraine zeigt sich auch die UEFA plötzlich einsichtig und gibt finanzielle Unterstützung für Tierschützer. Die Höhe der Spende macht allerdings nachdenklich. 8.600 Euro – genau so viel ist dem europäischen Fußballverband UEFA der Tierschutz im EM-Gastgeberland Ukraine wert. 8.600 Euro spendet der Verband nun offiziell, nachdem das Thema gezielte Hundetötungen im Vorfeld der Europameisterschaft medial und vor allem im sozialen Netzwerk Facebook dermaßen hochgekocht ist, dass es bereits imageschädigende Ausmaße angenommen hat. 8.600 Euro – eine ganze Stange Geld, mag man in Nyon denken, für die paar Köter. Nur zum Vergleich: Eine Eintrittskarte für das EM-Finale 2008 kostete offiziell 550 Euro, die Einnahmen des Verbandes liegen im dreistelligen Millionenbereich, ebenso die Kosten für den Neubau vieler Stadien in den Austragungsorten der kommenden Europameisterschaft. 8.600 Euro – manche nennen das Spende, andere Peanuts. Und wer weiß, ob sich die UEFA überhaupt zu einer Zahlung durchringen hätte können, wenn das Thema nicht dermaßen hohe Wellen geschlagen hätte, wie in den vergangenen Tagen. Bereits vor einem Jahr hatte es erste verstörende Bilder von der Auslöschung von streunenden Straßenhunden in Kiew gegeben. Vor dem Qualifikationsspiel der deutschen Mannschaft in der Ukraine vor einigen Wochen drang das Thema endgültig an die Öffentlichkeit. »Tausende von Tieren werden qualvoll vergiftet, erschossen und teilweise lebendig verbrannt«, erklärte Andrea Müller von Peta seinerzeit im Interview mit 11FREUNDE. Klose und Poldi wollen die Hunde mit Worten retten Und plötzlich ließ sich die Fußballprominenz mit Hunden ablichten und formulierte offen die Forderung, die Tötungen mit sofortiger Wirkung zu stoppen. Worte, denen wenig Taten folgten. Im Gegenteil, vielmehr wurde bekannt, dass sich ein hochrangiger UEFA-Mitarbeiter bei einem seiner Besuche in der Ukraine über die zahlreichen verwilderten Vierbeiner beklagt hatte. Jetzt formierten sich die Protestler massenweise im Internet. Über Facebook setzten sie nun den EM-Sponsor Adidas massiv unter Druck, indem sie dessen Facebook-Seite mit Negativkommentaren überschütteten. Auch andere Sponsoren wurde online überrannt. Doch die meisten Konzerne wussten sich nicht anders zu helfen, als zahlreiche Kommentare schlichtweg zu löschen. Der Mediendienst meedia sprach daraufhin von einem »Social-Media-GAU«. Das arg ramponierte Image der UEFA, dem Ausrichter der Europameisterschaft, schien nun vollends Schaden zu nehmen. »Die Tötungen gehen weiter« So meldete sich der Verband nun auch endlich zu Wort. Oder besser gesagt, er meldete sich per Pressemitteilung. Nach Angaben der Nachrichtenagentur APA hat die UEFA nun also eine Spende von 8600 Euro an die Tierschutzgesellschaft »Society for the Protection of Animals (SPA)« aus Kiew überwiesen. Zugleich agiere der Verband fortan »als Verbindungsglied zwischen spezialisierten Tierschutzinstanzen und den Behörden, um adäquate Lösungen umzusetzen.« Auch Nikolai Asarow, Ministerpräsident der Ukraine, ließ verlauten, er habe sein Innenministerium zu schärferen Kontrollen angewiesen, um die streunenden Vierbeiner zu schützen. »Das Strafmaß für Verstöße gegen die Gesetze in diesem Bereich werden deutlich schärfer«, sagt Asarow. Genauso scharf wird der Gegenwind für die Online-Hundefreunde. Facebook drohte nun sogar, Gruppen diverser Protestbewegungen zu löschen. Offiziell sollen die Massentötungen zwar gestoppt worden sein, aber Tierschützer trauen dem Frieden nicht. Heute veröffentliche die Peta eine Pressemitteilung. Eine Delegation der Organisation sei in die Ukraine gereist und schockiert zurückgekehrt, heißt es da. »Die Tötungen gehen weiter, jetzt in diesem Moment«, sagt Carola Schmitt von Peta. »Wir bekamen von vielen Seiten bestätigt, dass die Behörden auch ein Mittel namens Ditilin einsetzen, das ähnlich wie das Pfeilgift Curare wirkt. Ditilin führt zu Lähmungen der Muskeln, wodurch die Tiere bewegungsunfähig werden. Die Hunde sterben bewegungslos, aber bei vollem Bewusstsein. Bei Überdosierung werden auch die Atemmuskeln gelähmt.« Klingt so, als würde die immense Investition von 8.600 Euro seitens der UEFA nicht ausreichen, um den Massentötungen ein Ende zu setzen. (Quelle: http://www.11freunde.de/international/146358/fuer_die_paar_koeter) |
Stand: 25.11.2011 Hundetötungen - Tierschützer bezichtigen Ukraine der Lüge Die Ukraine hat die Hundetötung im Vorfeld der Fußball-EM 2012 gestoppt. Tierschützer widersprechen dem und führen auf Facebook ihren Feldzug fort. Nun droht das Netzwerk mit der Löschung der Seite. Der Nachrichtenfeed vieler Facebook-Nutzer glich in den vergangenen Wochen einem blutigen Gemetzel. Wo sonst „Glücksnüsse“ ihre Weisheiten verkündeten und „Farmville“-Fans um Schafe schacherten, fanden sich nun Fotos und Videos von Hunden im Todeskampf. Blutend, mit Schaum vor der Schnauze, in Krämpfen windend. Die Botschaft der Verbreiter: Stoppt die Massentötung von Hunden in der Ukraine vor der Fußball-EM 2012. Demnach waren bereits Tausende Streuner umgekommen, weil die Kommunen ihre Straßen vor dem Turnier „sicherer“ machen wollten. Der Protest zeigte Wirkung: Ende vergangener Woche sagte die Ukraine zu, die Tötungen zu stoppen. Stattdessen wurden die Behörden angewiesen, den Bestand an herrenlosen Hunden zu ermitteln. Die Daten sollen als Grundlage für den Bau von Tierheimen sowie für die Sterilisierung der Streuner dienen, so Ministerpräsident Nikolai Asarow am Dienstag. Er versprach scharfe Kontrollen, um die Hunde zu schützen. Es würde alles getan, um die Täter zu bestrafen. Gegen Tierquälerei solle künftig entschlossen vorgegangen werden. McDonald´s und Adidas wehren sich Die Internetgemeinde widerspricht dem: Noch immer würden die Tötungen weitergehen, die Versprechungen aus Kiew seien hohl und nichtig, hieß es am Freitag. Weiterhin sammeln sich daher auch erboste, häufig beleidigende Kommentare auf den Facebook-Seiten von EM-Sponsoren wie McDonald´s und Adidas. Alleine zwischen Donnerstagabend und Freitagvormittag sind Hunderte Posts und Kommentare neu hinzugekommen. „Nie wieder McDonalds – wenn ich daran denke, was dieses Unternehmen sponsort: das Abschlachten von Hunden“, heißt es da beispielsweise. Oder: „No products from murderers.“ Da hilft es auch nicht, dass Adidas selbst Stellung nimmt und versucht, die Wogen zu glätten: Bezugnehmend auf die Ankündigung der Regierung in Kiew teilte das Unternehmen Anfang der Woche mit, dass es sich auf die „erfolgreiche Umsetzung der neuen Gesetzgebung“ freue. Denn: „Die Adidas-Gruppe lehnt Grausamkeiten gegen Tiere entschlossen ab und erwartet von der ukrainischen Regierung, entsprechende Maßnahmen einzuleiten.“ Auch McDonald´s hat auf die Anschuldigungen reagiert: Nach dem Stopp der Tiertötungen liege „es an der ukrainischen Regierung, die zugesicherten Maßnahmen umzusetzen“, schrieb die Fast-Food-Kette am Donnerstagabend auf ihrer Facebook-Seite. „Zudem stehen wir bereits in Kontakt mit dem Deutschen Tierschutzbund, der mit einem eigenen Team vor Ort ist und die Umsetzung der Maßnahmen prüft und uns auf dem Laufenden hält.“ Facebook bezeichnet Posts als Spam So berechtigt das Anliegen der Tierschützer sein mag – die Zahl der Posts erreicht mittlerweile inflationäre Ausmaße. Ein Umstand, der auch Facebook nicht entgeht. Besonders die Seite „Stop Killing Dogs – Euro 2012 In Ukraine“ hat das soziale Netzwerk ins Visier genommen. So ging bei den Betreibern nun eine Mail ein, die dazu aufforderte, die über 75 000 Fans vom Posten auf anderen Seiten abzuhalten. Denn für Facebook ist dies schlicht und ergreifend Spam. „Euer Anliegen gegen Tierquälerei ist wichtig, aber wenn Ihr weiterhin Fans Eurer Seite dazu ermutigt, auf anderen Seiten Spam zu posten, hat Facebook keine andere Wahl, als die Seite zu löschen“, heißt es in der Nachricht, die die Seitenbetreiber auszugsweise veröffentlichten. Für die Betreiber der Seite kein Grund zum Einhalt: „So fühlt es sich an, sich nicht mitteilen zu können. Gerade in Krisenzeiten wie diesen, ist die Meinungsfreiheit das größte Gut“, hieß es da am Mittwoch. „Bitte haltet auch weiterhin der Protestaktion die Treue, abertausende von Engeln auf vier Pfoten blicken auf euch herab. In der Hoffnung, dass ihr Tod einen Meinungsumschwung bei den Verantwortlichen bewirkt, dass dennoch einige der Straßentiere auf ein Leben in Würde hoffen können.“ Fast 650 Mal wurde dieser Eintrag bis Donnerstagabend kommentiert – immer wieder das Versprechen beinhaltend, sich nicht abbringen zu lassen von der gemeinsamen Mission. Ab Samstag planen die Tierschützer übrigens deutschlandweite Demonstrationen, unter anderem in Hamburg, Berlin und München, aber auch in Österreich und der Schweiz. Der Protest fängt offenbar gerade erst an. (Quelle: www.focus.de hier gehts zum Beitrag) |
Stand: 24.11.2011 Ukraine stoppt nach eigenen Worten den Hundemord Die UEFA hat die angekündigten Maßnahmen der ukrainischen Regierung bestätigt, unverzüglich das Töten herumstreunender Hunde zu beenden und zu verbieten. Zweifel bleiben. Folgende Erklärung veröffentlichte der europäische Fußballverband UEFA am 22.11. auf seiner Homepage: "Nachdem die UEFA von verschiedenen Tierschutzorganisationen über die Situation streunender Hunde in der Ukraine informiert wurde, hat die UEFA wiederholt die ukrainischen Behören kontaktiert, um sie um geeignete Maßnahmen zu bitten, die die Würde der Tiere respektieren. Nach verschiedenen Zusammentreffen zwischen der UEFA und ukrainischen Behörden gab der ukrainische Umweltminister Mykola Zlochevsky Mitte November offiziell bekannt, dass das Töten herumstreunender Hunde unverzüglich beendet wird. Die ukrainischen Behörden informierten darüber, dass Tierunterkünfte gebaut werden, und dass Tiere, die nicht in diese Unterkünfte untergebracht werden, sterilisiert und dann wieder freigelassen werden. Zusätzlich würden neue Gesetze verabschiedet, die die Bürgermeister verpflichten, die neuen Regularien durchzusetzen, um nicht zu riskieren, sich strafbar zu machen." PETA bezweifelt Ende der Hundetötungen Viele Tierschützer haben Zweifel, dass die versprochenen Maßnahmen umgesetzt werden und befürchten, dass das Töten der Straßenhunde im Hintergrund weiter geht. Auch die Tierschutzorganisiation PETA steht dem von der ukrainischen Regierung versprochenen Stopp der Hundetötungen skeptisch gegenüber. Laut PETA ergab eine Anfrage bei der ukrainischen Botschaft in Berlin, dass man nichts Schriftliches zu der Ankündigung des Umweltministeriums geben kann. EM-Hauptsponsoren in der Kritik In den vergangenen Tagen standen zunehmend auch die Hauptsponsoren der EM 2012, darunter McDonalds, Carlsberg und Adidas, unter Beschuss. Auf den Facebook-Seiten der Unternehmen häufen sich kritische Stimmen und Boykott-Aufrufe. Nach massiven Protesten von Tierschützern auf seiner Facebook-Seite sah sich EM-Sponsor Adidas zu einer Reaktion genötigt. Auf Facebook veröffentlichte das Unternehmen folgende Erklärung:
"Wir möchten uns hiermit zu den (zahlreichen) Fragen und Äußerungen auf der Originals Facebook-Seite äußern und euch unseren Standpunkt zum Thema Tierschutz in der Ukraine im Hinblick auf die UEFA EURO 2012 mitteilen: Die adidas Gruppe ist strikt gegen jegliche Form der Tierquälerei und erwartet von den ukrainischen Behörden, diesen Vorwürfen gewissenhaft nachzugehen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Wir beobachten dieses Thema ganz genau und werden das auch weiterhin tun." Da die Erklärung allerdings in ihrer Aussage sehr vage bleibt und auch keine konkreten Schritte genannt werden, sieht sich das Unternehmen weiterhin scharfer Kritik ausgesetzt. Bleibt vorerst nur zu hoffen, dass die ukrainische Regierung ihr Versprechen, das Töten der Straßenhunde sofort zu stoppen, wirklich wahr macht.
(Quelle: www.dogs-magazin.de) |
Stand: 20.11.2011 Aus Protest gegen die Tötung von Straßenhunden in der Ukraine sagte die deutsche Sängerin Nina Hagen ihr geplantes Konzert in Kiew ab. Das Vorgehen der ukrainischen Regierung geriet in den vergangenen Wochen stark in die Kritik. In Vorbereitung auf die Fußball-Europameisterschaft 2012 sollen landesweit "Säuberungsaktionen" durchgeführt worden sein, um die Zahl der Straßentiere zu minimieren. Tausende heimatlose Hunde und Katzen seien demnach vergiftet, erschossen oder verbrannt worden. Besonders prekär ist der Vorwurf, dass Straßentiere in mobilen Krematorien lebendig verbrannt werden würden.
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| Um ihren Protest gegen das Vorgehen der ukrainischen Regierung deutlich zu machen, hat die deutsche Sängerin Nina Hagen ein geplantes Konzert in Kiew abgesagt. Sie veröffentliche dazu am 20.11.2011 eine unmissverständliche Stellungnahme mit deutlichen Worten: "Es ist sogar so, dass mir mit einer Konventionalstrafe gedroht wird in der Ukraine, weil ich mein Konzert morgen absage! Aber auch wenn ich nicht krank wäre und keine Krankschreibung hätte, ich hätte auch bei perfekter Gesundheit gegen die mörderischen gefühlstoten Unmenschen in der ukrainischen Regierung protestiert und mein Konzert abgesagt!
Ich lasse mich doch nicht zwingen in ein Land zu reisen, das dermassen unethische Verbrechen gegen Tiere begeht! Ich bewundere viele Ukrainer, die sich jetzt ganz lieb um die Strassenhunde & Katzen kümmern, sie zu sich nach Hause geholt haben um ihr Leben zu beschützen! Ich finde es grossartig von der Prinzessin Maya, dass sie so klare Worte gefunden hat, die die Machthaber in der Ukraine hoffentlich auch auf lange Sicht dazu veranlassen wird, ihr Verhalten zu überdenken und in Zukunft ethisch zu handeln. Zum Schutz der Tiere ! ... die flippen grad total aus die ukrainischen Veranstalter, wegen Krankschreibung, ja mein Gott, ich lasse mich doch nicht zwingen in Kiew zu singen und mir unverfroren mit hohen Geld-Strafen zu drohen!! Gehts noch??
Ich protestiere hiermit laut und klar gegen die ukrainische Regierung & gegen die Tötungen der Strassentiere!!"
Tierschutzvereine wie der Deutsche Tierschutzbund sprechen sich entschieden gegen die Vorgehensweise der ukrainischen Regierung aus. In einem Schreiben bat der Tierschutzbund UEFA-Präsident Michel Platini um eine öffentliche Stellungnahme des Europäischen Fußballverbands, der Veranstalter der Europameisterschaft ist. (...)."
Die hohe Population von Straßenhunden sei in vielen südlichen und östlichen Ländern Europas ein großes Problem, erklärt der Deutsche Tierschutzbund. Häufig würden die örtlichen Behörden darauf reagieren, indem sie tausende gesunder Hunde töten. Tötungsmaßnahmen wie die in der Ukraine seien jedoch nicht nur äußerst grausam, sondern auch sinnlos, weil sie die Zahl der Straßentiere nicht dauerhaft minimieren. Der Deutsche Tierschutzbund verweist stattdessen auf Projekte, die die Registrierung, Tollwutimpfung sowie Kastration der frei lebenden Tiere vorsehen, um der Überpopulation und dem damit verbundenen Elend der Straßentiere zu begegnen. (Quelle: http://www.dogs-magazin.de/aktuelles/hundetoetungen-in-der-ukraine-nina-hagen-sagt-konzert-ab-69071.html) .....
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Stand: 19. November 2011 PETA: Tiermassaker in Ukraine gehen weiter Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. sieht die jüngsten Ankündigungen des ukrainischen Umweltministeriums, die Massentötungen an heimatlosen Hunden und Katzen einzustellen, als „Beruhigungspille für die Öffentlichkeit“. Medienberichten zufolge würden Bürgermeister durch das Ministerium angewiesen, das Töten der Tiere einzustellen und stattdessen Tierheime zu bauen.
„Die Tiertötungen finden weiterhin statt, die Ankündigung des Umweltministeriums ist eine Täuschung. Heute sind die PETA-Ermittler wieder auf deutschen Boden gelandet und sie bringen grauenvolle Informationen mit,“ so Carola Schmitt von PETA Deutschland e.V.
PETA wird den Protest deshalb beibehalten und sogar noch erhöhen. Innerhalb kurzer Zeit konnten über 33.000 Protestmails an die Botschaft in Berlin versandt werden. Der Protest wird jetzt eine weitere Stufe erreichen.
Im Vorfeld der Europameisterschaft 2012 spielen sich auf den Straßen der Ukraine dramatische Szenen statt. Behörden ordnen an, Tiere zu vergiften, sie zu erschießen und in einigen Städten rollen mobile Tierkrematorien durch die Straßen. Alleine in Kiew wurden bisher ca. 20.000 Tiere grausam getötet.
„Wir sagen JA zur EM 2012 aber NEIN zur Tierquälerei“, so PETA und verlangt aber auch von der UEFA, eine aktivere Rolle im Kampf gegen die Tierquälerei zu übernehmen.
PETA hatte letzte Woche vor dem Olympiastadion anlässlich des Freundschaftsspiels Ukraine gegen Deutschland in Kiew eine Demonstration und am Mittwoch dieser Woche vor der Botschaft in Berlin. Parallel wurde dazu aber auch den Behörden die Unterstützung angeboten, um das Neuter and Release-Programm umzusetzen, welches von der Weltgesundheitsorganisation als eine effektive und humane Methode zur Geburtenkontrolle propagiert wird. Die Tiere werden eingefangen, kastriert und in ihr vertrautes Revier zurückgesetzt, wo sie weiterhin betreut und versorgt werden. Stand: 18.11.2011 ... Hundetötung in der Ukraine: Regierung beugt sich weltweiten ProtestenDie ukrainische Regierung hat den Kommunen das weitere Töten von Straßenhunden untersagt. Das berichtete die ukrainische Zeitung Kyiv Post unter Berufung auf das Umweltministerium in Kiew. Die Regierung hat damit anscheinend auf die weltweiten Proteste anlässlich der Tötung tausender Straßenhunde im Zusammenhang mit der Fussball-Europameisterschaft reagiert. Weltweit hatte vor allem die grausame Art und Weise der Tötungen für Empörung gesorgt.
TASSO begrüßt diesen Schritt des Einlenkens, warnt aber vor zu großer Euphorie angesichts der Meldung. Die Tierschutzorganisation ruft dazu auf, die Situation nach wie vor im Auge zu behalten und gegebenenfalls durch weitere Proteste die Tötungen zu verhindern.
(Quelle: TASSO newsletter vom 18.11.2011, www.tasso.net )
Stand: 17.11.2011: ETN Protest gegen Hundemord / EM 2012 in der Ukraine / Treffen mit stellvertretendem Bürgermeister von Kiew Der „Europäische Tier – und Naturschutz e.V.“, der in dem letzten Wochen als federführender Verband auf den Massenmord an Hunden in der Ukraine aufmerksam gemacht hatte (ARD „Brisant“, RTL News, Sat1 News, Vox News), reiste vom 16.-18.11.2011 nach Kiew um offiziell bei der Regierung der Ukraine und der verantwortlichen Veranstalterin der Fußball EM 2012, der UEFA, gegen die illegale und inhumane Massentötung von Straßenhunden zu protestieren und um Soforthilfe bei „Neuter & Release“ Maßnahmen anzubieten. In Vorbereitung der EM 2012 werden in der Ukraine tausende Straßenhunde z.T. in fahrenden Krematorien lebendig verbrannt, vergiftet oder lebend in Massengräbern verschüttet. Maja Prinzessin von Hohenzollern führte dazu mit dem stellvertretenden Bürgermeister von Kiew, Oleksandr Mazurchak und seinem Mitarbeiterstab ein Gespräch, in dem sie ein sofortiges Ende der Tötung forderte und auf die Einhaltung des Ukrainische Tierschutzgesetz (2006 ), dass das Töten der Hunde verbietet, drang. Dabei anwesend waren von ETN e.V.–Seite eine Journalistin der DPA, eine unabhängige Dolmetscherin und die Ukrainische Tierschützerin Tamara Tarnawska. 1.) Maja von Hohenzollern wies angesichts der schockierenden Bilder der Massentötung der Hunde auf den internationalen Prostest, den Imageverlust, die negativen Auswirkungen auf den Tourismus, die Wirtschaft und den geplanten EU –Beitritt für den Ukraine hin. 2.) Um dem Stellvertretenden Bürgermeister von Kiew das Ausmaß der weltweiten Erschütterung über diese brutalen Massemord an Hunden zu verdeutlichen, übergab die sie im Namen aller protestierenden Menschen eine Petition mit fast 500 000 Unterschriften. 3.) Die ETN–Botschafterin bot Soforthilfe des ETN e.V. bei „Neuter & Release“ Maßnahmen an. Der ETN e.V. würde sofort sein Tierärzte-Team in die Ukraine entsenden, um vor Ort Sterilisationsmaßnahmen durchzuführen und auch Ukrainische Tierärzte in neuen OP-Methoden unterrichten, denn diese operieren nach veralteten Methoden, wo die Tiere 15 Tage Erholung nach der OP brauchen und viele nicht überleben. 3.) Der ETN e.V. forderte zudem Tierheime, in denen nicht getötet, sondern adoptiert wird und die nahe der Städte sind. Denn aktuell befinden sich die staatlichen Tierheime, in denen die Hunde getötet werden, ca. 80 Km außerhalb von Kiew. Kaum ein Bürger fährt soweit um seinen Hund abzugeben, schon gar nicht, wenn er weiß, dass dieser dort getötet wird. In der Folge landen die Hunde dann auf der Straße. 4.) Maja von Hohenzollern forderte ebenfalls das Einführen einer Pass- und Chip-Pflicht für die Hunde, um Eigentümer zur Verantwortung zu erziehen. 5.) Der ETN e.V. forderte das Einführen einer Uniformpflicht mit Dienstnummer für die staatlichen Hundefänger und eine Kennzeichnung der Fahrzeuge, damit Bürger einen inhumanen und gesetzeswidrigen Umgang mit den Hunden seitens der Hundefänger, melden können. Viele Bürger hatten über die brutalen Fangmethoden der Hundefänger berichtet und dass diese in zivil und mit normalen Fahrzeugen unterwegs seien. Der stellv. Bürgermeister von Kiew sprach von ca. 16 000 Straßenhunden in Kiew. Davon würden ca. 7000 Straßenhunde durch ca. 612 registrierte „Volontäre“ betreut. Diese Privatpersonen fütterten die Straßenhunde aus eigenen Mitteln. Der ETN hat solche Volontäre getroffen. Der stellv. Bürgermeister bestätigte ausdrücklich, KEIN Geld für die Tötung von Hunden zu erhalten. Die Frage wo denn die 1,34 Mio Euro für das Tierheim Kiew, in dem die Hunde getötet werden, hinflossen, ließ er unbeantwortet. Bei den Hunden landen sie nach ETN–Einschätzung jedenfalls nicht. Der stellv. Bürgermeister von Kiew versprach die Einführung einer Pass- und Chip-Pflicht im Jahr 2012. Das bleibt nachhaltig zu prüfen. Er behauptet ebenfalls, dass die offiziellen Hundefänger-Autos gekennzeichnet seien, jedoch hatte auf Nachfrage kein Bürger in Kiew diese Autos bisher im Straßenverkehr gesehen. Der stellv. Bürgermeister versicherte, dass keine inhumanen und illegalen Tötungen in Kiew stattfinden würden und dass die Hundefänger human mit den Tieren umgingen. Auf die Frage, wo denn dann die ganzen brutalen Fotos und Videos von Hundetötungen herkämen, meinte er, dass diese aus anderen Orten der Ukraine stammten, jedoch nicht aus Kiew. Es gäbe einzelne Fälle von inhumaner Behandlung von Hunden, diese würden von Geisteskranken verübt, die man angeblich sofort einsperren würde. Der ETN hat erhebliche Zweifel an dieser Aussage. Oleksandr Mazurchak bestätigte, dass die Stadt ca. 4800 Straßenhunde sterilisiert hätte und dass er offen für eine Kooperation mit dem ETN e.V. sei. Daraufhin bot Maja von Hohenzollern die sofortige Entsendung des ETN-Ärzte-Teams nach Kiew an. Der stellv. Bürgermeister wehrte dieses Angebot ab und meinte, dass sie keine Hilfe bräuchten und sie drei moderne Tierkliniken in Kiew hätten in denen alles Bestens sei. Auch die Option, dass das ETN-Team mit den Kollegen in Kiew zusammen arbeiten könnte, lehnte er mit dem Argument ab, dass ausländische Tierärzte in der Ukraine nicht praktizieren dürften. Der ETN e.V. hat den Eindruck, dass es den Behörden vor Ort höchst unangenehm ist, wenn dort ein ausländisches Ärzte-Team Sterilisationsmaßnahmen durchführen würde. Offenbar hat man, trotz aller Beteuerungen, dass es angeblich keine illegalen Handlungen an Hunden gäbe und trotz der „Kooperationsbereitschaft“ etwas zu verbergen. Dies bestätigte sich auch in einem anschließenden Besuch in einer der drei „modernen“ staatlichen Tierkliniken Kiews, die Maja von Hohenzollern zusammen mit ukrainischen TV-Teams spontan besuchte. Dort rief umgehend der stell. Bürgermeister an und gab Anweisung der ETN-Botschafterin den Zutritt zu verwehren. Als diese trotzdem in Klinik gelang und sich die Räumlichkeiten und die Tiere anschaute, bot sich ihr ein schrecklicher Anblick. Die Hunde saßen zähneklappernd, vor Kälte bibbernd in den Käfigen, keiner gab einen Mucks von sich, keiner sprang an die Tür, wie das sonst üblich ist. Alle Hunde saßen in der hintersten Ecke verkrochen, ängstlich zusammengekuschelt da und zeigten in ihrer Körpersprache klare Anzeichen von Misshandlungen. Dabei reagierten sie besonders ängstlich auf einen männlichen Pfleger… Die Näpfe der Hunde waren mit einem chemisch aussehenden Futterbrei gefüllt und gänzlich unangetastet. Dabei verachten Straßenhunde sonst sicher kein Futter. Es ist anzunehmen, dass das Futter mit Medikamenten / Beruhigungsmitteln etc. versehen war und die Tiere das riechen. Es gab keine Heizung, die Hunde froren erbärmlich, Operationen sind bei Temperaturen um den Gefrierpunkt nicht möglich. Laut Klinikleiterin fanden die letzen Sterilisationen am 07.11.11 statt. Das Bürgermeisteramt hat der Klink Anweisung gegeben, dem ETN e.V. gegenüber zu sagen, dass die Heizung noch am selben Tag wieder angestellt werden sollte. Ein Lüge, wie sich schnell herausstellte. Die Klinik hat 3000 € Schulden bei der Heizungsfirma, das von der Stadt zur Verfügung gestellte Budget reiche nicht für die Heizkosten, so die verzweifelte Klinikleiterin. Wenn die Temperaturen in den kommenden Wochen weiter sinken, dann würden die Hunde sterben. Maja von Hohenzollern stellte fest, dass es in den Käfigen durch Türspalte stark zog, dass man keine Decken davor hing oder die Hunde Körbchen oder wärmende Unterlagen hatten. Zudem wird nach völlig veralteten Methoden operiert, wobei die Hunde 15 Tage Erholung nach der Sterilisation brauchen. Die Veterinäre der Klinik konnten Maja von Hohenzollern kaum glauben, als diese berichtete, dass das ETN –Ärzteteam im Schnellverfahren operiert und die Tiere schon nach wenigen Stunden wieder fit sind. Wohlgemerkt, der Stell. Bürgermeister hatte die ETN-Soforthilfe unter Ausreden abgelehnt und argumentiert, dass man 3 moderne Kliniken habe. Fazit: Nach ETN e.V. Einschätzungen finden auch in Kiew illegale und inhumane Tötungen von Hunden statt, diese werden auch außerhalb der Städte in den entlegenen Tierheimen der Stadt durchgeführt. Die Stadt braucht Hilfe bei der Sterilisation und dem Training ihrer Tierärzte auf neueste Standards. Die Tierkliniken benötigen Heizungen und es muss in den staatlichen Tierheimen ein Tötungsverbot erlassen und Adoptions-Kampagnen ins Leben gerufen werden. Der ETN e.V. wird an den stell. Bürgermeister von Kiew um Genehmigung zur Soforthilfe bitten. Die öffentlichen Proteste müssen weitergeführt werden, die Anweisung des Ukrainischen Umweltministers, dass die Bürgermeister das Töten der Hunde einstellen sollen, ist in keiner Weise rechtlich bindend. Er verwies nicht einmal auf das bestehende Tierschutzgesetz. Diese politische Aussage dient nur zur Glättung der Wogen und zur Wahrung der wirtschaftlichen Interessen der EM 2012- Beteiligten. Sie zeigt aber auch, welche große Wirkung unser Öffentlicher Druck und unser Protest hat. Mit freundlichen Grüßen Dieter Ernst Maja Prinzessin von Hohenzollern ETN-Präsident ETN-Botschafterin Europäischer Tier- und Naturschutz e.V. Todtenmann 8 / Hof Huppenhardt D-53804 Much Deutschland Telefon +49 (0)2245-6190-0 Fax +49 (0)2245-6190-11 Email Adresse: d.ernst@etn-ev.de Webseite : www.etn-ev.de Stand: 17.11.2011 ... und es bewegt sich etwas: Ukrainische Straßenhunde Brutale Tötungen sollen aufhören Nach heftigen Protesten von Tierschützern dringt die Ukraine auf ein Ende der Massentötung streunender Hunde. Wegen der Fußball-Europameisterschaft 2012 waren unzählige Tiere getötet worden.
Kiew - Nach scharfer Kritik von Tierschützern auch aus Deutschland hat die Ukraine ein Ende der Massentötung von Straßenhunden zugesagt. Zuletzt waren Hunde vielerorts vergiftet oder auf illegale Weise eingeschläfert worden, um die Straßen wegen des anstehenden Großereignisses zu säubern.
Das Umweltministerium gab am Donnerstag bekannt, dass es alle Bürgermeister des Landes aufgefordert habe, das Einschläfern herrenloser Hunde zu beenden und stattdessen Tierheime einzurichten. Der Appell des Ministerium folgte auf ein Treffen mit Vertretern der britischen Tierschutzorganisation Naturewatch. Das berichteten Medien aus der Hauptstadt des ex-kommunistischen Landes.
Von den Kommunen hatte es zuvor geheißen, man habe mit der Tötung der Streuner vor dem Turnier die Straßen "sicherer" machen wollen. In Kiew wurde unterdessen ein Mann festgenommen, der mehr als 100 Hunde grausam getötet haben soll. Der 19-Jährige habe die Vierbeiner nach ersten Ermittlungen mit einem Messer aufgeschlitzt und Fotos davon im Internet veröffentlicht, wurde ein Polizeisprecher von der Presse zitiert. Als Grund habe er genannt, er sei einmal von Hunden angefallen worden und habe sich „rächen" wollen. Dem Mann drohen eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 72 Euro oder sechs Monate Haft.
In der Diskussion um Straßenhunde bot Maja Prinzessin von Hohenzollern vom Europäischen Tier- und Naturschutz-Verein der Ukraine mobile Krankenwagen an. Darin könnten westeuropäische Ärzte die Hunde sterilisieren, sagte sie bei einem Gespräch mit dem Kiewer Vize-Bürgermeister Alexander Mazurtschak. Mazurtschak lehnte das ab. Es gebe bürokratische Hürden für ausländische Ärzte in der Ukraine, sagte er.
(Quelle: dapd, dpa, Abendzeitung München vom 17.11.2011)
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8 hours - Stop long animal transports - Stoppen Sie lange Tiertransporte!
Jedes Jahr werden Millionen Tiere auf Europas Straßen transportiert und oft unter unannehmbaren Bedingungen.
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| Im Jahr 2002 hat der wissenschaftliche Ausschuss "Tiergesundheit und artgerechte Tierhaltung" der europäischen Kommission einen Bericht über den Schutz von Tieren während des Transports veröffentlicht, der zum Schluss kam, dass Tiertransporte als Grundregel so kurz wie möglich sein sollten. Diese Empfehlung ist jedoch nicht in der gegenwärtigen Gesetzgebung berücksichtigt.
Gemäß der gegenwärtigen Gesetzgebung zu Tiertransporten sind auch mehrtägige Transporte erlaubt, insofern der Transporteur die geringsten Anforderungen bezüglich Rast, Fütterung und Tränkung der Tiere einhält. Wir sind der Ansicht, dass dies nicht haltbar ist.
Seit langer Zeit haben Tierschutzorganisationen, besorgte Bürger und Politiker aufgefordert, dass etwas unternommen werden muss. Lebende Tiere, die für die Schlachtung vorgesehen sind, sollten niemals länger als acht Stunden transportiert werden.
Das Ziel von 8hours ist es, eine Million Unterschriften zu sammeln, um eine klare Botschaft an EU-Politiker zu senden, welche nicht ignoriert werden kann.
Die Kampagne endet am 5. Januar 2012 GESCHAFFT! 8hours-Kampagne erreicht 1.028.110 Stimmen 119 Mitglieder des Europäischen Parlamentes unterstützen die Aktion In der letzten Zeit hat TASSO verstärkt auf die europaweite Kampagne 8hours hingewiesen und alle Tierfreunde um ihre Stimme gebeten. Das Ziel von einer Million Stimmen ist am 3. Januar 2012 wie geplant erreicht worden. Es dürfte einmalig im Tierschutz sein, in so kurzer Zeit eine solche Menge an Unterschriften für ein Projekt zusammen zu bekommen. Deutschland hat mit knapp 340.000 Stimmen seine Zielvorgabe mehr als verdoppelt. Das ist vor allem dem Einsatz der vielen TASSO-Tierfreunde zu verdanken. Herzlichen Dank dafür! Das Ergebnis ist ein Signal an die Europäische Union. Der Koordinator des Projektes, Adolfo Sansolini, hat jetzt eine realistische Chance, eine Wende der untragbaren Zustände der Schlachtviehtransporte einzuläuten: "Jetzt können wir unsere Energie auf die Lobbyarbeit bündeln. Das Ergebnis sollte uns die Türen zu den Entscheidungsträgern öffnen können." (Quelle:www.tasso.net) |
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Ab 3. Juli 2011 gilt die Chippflicht! Ab dann besser nicht mehr ohne verreisen
Laut EU-Verordnung müssen ab dem 3. Juli 2011 Hunde, Katzen und Frettchen bei Urlaubsreisen in die Länder der EU gechippt sein. Nach diesem Stichtag endet die Übergangsregelung, die neben dem Chip für acht Jahre auch die Tätowierung als Kennzeichnungsmethode zugelassen hat. Die Regelung ist komplex, und nicht jeder für die Durchführung Verantwortliche wird die Feinheiten kennen. TASSO empfiehlt daher die vorsorgliche Chippung und Registrierung der Vierbeiner, wenn man Ärger an der Grenze oder im Urlaubsland aus dem Weg gehen möchte.
Für alle Tiere, die vor dem Stichtag bereits tätowiert waren, sieht die Verordnung zwar keine nachträgliche Chippflicht vor. Allerdings wird im EU-Heimtierausweis das Datum der Tätowierung nicht vermerkt. So wird es in dieser Situation für den Tierhalter schwierig, nachzuweisen, dass das Tier bereits vor dem 3. Juli 2011 tätowiert worden ist. Im schlimmsten Fall droht dann an der Grenze die Einreiseverweigerung.
Mehr Informationen zum Thema Chippflicht finden Sie unter TASSO .
(Quelle: www.tasso.net)
Änderungen seit 01.01.2010 für Berliner und Brandenburger Hundehalter:
Berlin Auch Hunde, die vor dem 01.01.2005 angeschafft wurden, müssen eine Haftpflichtversicherung und eine Kennzeichnung per Mikrochip nachweisen können. Hier können Sie die Details nachlesen.
Berlin/ BrandenburgDer Verkehrsverbund Berlin Brandenburg verschärft die Beförderungsbedingungen. Auch kleine Hunde müssen einen Maulkorb tragen (ausgenommen sind Hunde, die in Reisetaschen, Transportboxen o. ä. befördert werden). Hier können Sie die Details nachlesen. |
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